211/2 – ERSTE MAINBANK IN GEMÜNDEN



Seit Anfang August 2021 steht am Gemündener Mainufer als "Hingucker" eine Bank, die nach dem Verlauf des Flusses geformt ist, an dem sie aufgestellt ist. Es handelt sich nicht nur um eine Sitzbank, sondern auch um eine Skulptur und es könnte sogar sein, dass Bänke wie diese in Zukunft in vielen Städten und Gemeinden entlang des Maines aufgestellt werden.


Die von Sebastian Schneider (Toponeo Landschaftsarchitekten) entworfene, stilisierte Main-Silhouette, die auch in das Netzwerk-Main-Logo integriert wurde, hat einen enormen Wiedererkennungseffekt. Sie soll daher auch als gestalterische Vorlage für andere Objekte wie Spielgeräte, Fahrradständer, Stelen oder Brunnen dienen. Somit entsteht eine Zusammengehörigkeit der Main-Anrainer. An "besonderen Punkten" am Fluss können dann interessante Geschichten zum jeweiligen Standort erzählt werden. Die gestalterischen Elemente sind bereits entwickelt und ausgewählte, regionale Herstellerfirmen arbeiten an der technischen Umsetzung. Der Prototyp der MAINBank in Gemünden stammt von der S.H. Spessart Holzgeräte GmbH und kostete 9000 Euro. Weitere Mainbänke können günstiger produziert werden und es gibt attraktive Finanzierungsmodelle für interessierte Kommunen.


Auf der MAINBank: Simone Kolb (Projektassistentin Netzwerk Main), Jasna Blaic (Leiterin Touristinformation Gemünden), Jürgen Lippert (Bürgermeister Gemünden), Sebastian Schneider (Toponeo Landschaftsarchitekten), Stefan Paulus (Bürgermeister Knetzgau) und Marc Heinz (Projektleiter Netzwerk Main).

Foto: Corbinian Wildmeister (Main-Post)

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