179/1 – NETZWERK LEBENDIGE GÄRTEN AUF DER MAINWIESE



Mit dem Projekt Netzwerk Lebendige Gärten will die Ortsgruppe Marktheidenfeld im BUND Naturschutz in Bayern gemeinsam mit der Stadt Marktheidenfeld und der Bevölkerung im Laufe der Jahre auf der Mainwiese ein blühendes Eingangstor zur Stadt entstehen lassen.


Blumen, Blühhecken, Wildsträucher, Stauden, Obstgehölze und Bäume, Totholz, Steinhaufen und Trockenmauern sollen Lebensraum für Insekten, Vögel, Igel und Co werden. Lehmpfützen z.B. für Schwalben unterstützen sie beim Nestbau denn durch die zunehmende Flächenversiegelung finden Schwalben immer weniger Baumaterial. Es sollen zudem Anregungen geschaffen werden für Gartenbesitzer, nach dem Motto „Mein Garten soll auch ein lebendiger Garten sein“ und damit gleichzeitig aufzeigen wie ein kleiner Beitrag zum Klimaschutz und gegen das Artensterben geleistet werden kann.


Der Schutz und Erhalt biologischer Vielfalt ist global eine der dringendsten Umweltaufgaben. Biodiversität bedeutet Artenvielfalt weltweit. Durch die Zerstörung der Lebensräume, die Ausbeutung der Natur, die Umweltverschmutzung und den Klimawandel nimmt nicht nur die Zahl der Tier- und Pflanzenarten dramatisch ab, sondern es gehen auch wichtige Erbinformationen unwiederbringlich verloren. Gärten bieten ein enormes Potential an Flächen für Biotopstrukturen und zur Verbesserung des Kleinklimas.



Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier:

Lebendige Gärten - BUND Naturschutz in Bayern e.V. (bund-naturschutz.de)

PowerPoint-Präsentation (bund-naturschutz.de)

Quelle: Bund Naturschutz in Bayern e.V., Kreisgruppe Main-Spessart

Foto: Conni Schlosser


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